
Nicht zuletzt durch den Klimawandel nimmt die Anzahl an Kalamitätsflächen auch in unserer Region immer mehr zu. Das heimische Schalenwild, allen voran das Rehwild findet in diesen Brombeer-Höllen ideale Bedingungen vor. Die Jagd von Ansitzleitern, Böcken und Kanzeln aus wird zunehmend schwieriger. Die Jagdeinrichtungen müssen aufwendig vor Ort gebracht und aufgestellt werden und nach wenigen Monaten sind sie durch die Naturverjüngung nicht mehr optimal zu nutzen. Auch das Wild versteht schnell, dass von den klassischen Jagdeinrichtungen eine Gefahr ausgeht und meidet diese.
Eine Lösung kann hier der Klettersitz/ Treestand (ursprünglich von den Bogenschützen in den USA genutzt) sein. Die Dinger sind bei der Jagd besonders genial, weil sie dem Jäger einige entscheidende Vorteile bieten, die klassische Hochsitze oder Ansitzleitern nicht haben:
a) Die Mobilität: Mit einem Klettersitz ist der Jäger flexibel und kann seinen Standpunkt schnell wechseln. Das ist ideal, um sich an das Wild anzupassen und die besten Positionen auszunutzen.
b) Leise und unauffällig: Da der Klettersitz in der Regel am Baum befestigt und hochgezogen wird, ist er leiser als viele herkömmliche Hochsitze. Durch die Höhe ist der Jäger zudem besser versteckt und hat eine geringere Wahrscheinlichkeit, von Tieren entdeckt zu werden.
c) Höhenverstellbarkeit: Mit einem Klettersitz kann der Jäger die Höhe je nach Situation und Gelände anpassen, was eine größere Sichtweite und optimale Schusswinkel ermöglicht.
d) Einfache Montage: Klettersitze sind leicht zu transportieren und einfach am Baum zu montieren. Sie sparen Zeit und Aufwand im Vergleich zum Aufbau eines Hochsitzes.
e) Komfort: Moderne Klettersitze sind ergonomisch gestaltet und oft gepolstert, was den Jägern auch bei längeren Ansitzen Komfort bietet.
Insgesamt kombiniert der Klettersitz Mobilität und Komfort, was ihn zu einem optimalen Begleiter für flexible und effiziente Jagdmethoden macht.
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