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Trockene Füße bevorzugt!

Viele Forst­bau­marten ver­tra­gen keine Staunässe oder dauer­haft nasse Böden, da solche Bedin­gun­gen den Gasaus­tausch in den Wurzeln ein­schränken und zu Wurzelfäule führen kön­nen. Hier sind einige Bau­marten, die empfind­lich gegenüber nassen Böden sind.

Bei den Laub­bäumen sind dies beispiel­weise die Rot­buche (Fagus syl­vat­i­ca); sie bevorzugt gut durch­läs­sige Böden und ist sehr empfind­lich gegenüber Staunässe. Oder auch die Hain­buche (Carpi­nus betu­lus); sie mag frische bis mäßig trock­ene Böden, aber keine stau­nassen Stan­dorte. Fern­er gibt es die Eiche (Quer­cus robur und Quer­cus petraea). Die Stiele­iche verträgt zeitweise Über­schwem­mung, aber Traubene­iche nicht. Auch der Spitza­horn (Acer pla­tanoides) bevorzugt tief­gründi­ge, gut drainierte Böden und verträgt keine dauer­haft nassen Wurzeln.

Bei den Nadel­bäu­men sind dies beispiel­weise die Fichte (Picea abies); ist sehr empfind­lich gegenüber Staunässe und bevorzugt frische bis mäßig trock­ene Böden. Fern­er ken­nen wir die Kiefer (Pinus sylvestris); sie mag trock­ene bis frische Böden und verträgt auch keine Staunässe. Auch die Tanne (Abies alba) hat ein Prob­lem mit Staunässe. Sie benötigt frische, aber gut durch­läs­sige Böden und lei­det auf nassen Stan­dorten.

Wenn der Boden an einem Stan­dort dauer­haft nass ist, sind feuchtere­sistente Bau­marten wie Erlen (Alnus gluti­nosa), Eschen (Frax­i­nus excel­sior) oder Pap­peln (Pop­u­lus spp.) bess­er geeignet. Auch die Wei­de (Sal­ix spp.) kann gut auf nassen Böden gedei­hen.

Soll­test man für eine Auf­forstung pla­nen, ist es wichtig, eine Bode­n­analyse durchzuführen, um die Stan­dorteigen­schaften opti­mal zu berück­sichti­gen.

Wer ist der stärkste im ganzen Land?

Die dick­sten Baum­stämme in Deutsch­land erre­ichen beein­druck­ende Durchmess­er, je nach Bau­mart und Alter. Die stärk­sten Bäume sind oft alte, naturgeschützte Exem­plare, die über Jahrhun­derte gewach­sen sind.

Die tausend­jährige Eiche von Rei­th bei Edels­feld (Bay­ern): Dieser Baum hat einen Stam­mum­fang von etwa 14,50 Metern, was einen Durchmess­er von unge­fähr 4,6 Metern ergibt. Fern­er ken­nen wir die dicke Marie (Berlin): Diese über 800 Jahre alte Eiche hat einen Stam­mum­fang von etwa 6,60 Metern (Durchmess­er ca. 2,1 Meter). Oder auch die Ive­nack­er Eichen (Meck­len­burg-Vor­pom­mern): Eine der stärk­sten Eichen hat einen Umfang von etwa 11 Metern (Durchmess­er ca. 3,5 Meter).

Die Maße vari­ieren je nach Messhöhe (zum Beispiel Brusthöhe oder Basis des Stamms). Solche Gigan­ten sind sel­ten und ste­hen oft unter Naturschutz.

Der Wolf alleine wird es nicht richten!

Der Wolf ist zweifel­sohne ein faszinieren­des Raubti­er und in vie­len Regio­nen Deutsch­lands seit der Jahrtausendwende ein fes­ter Bestandteil des Ökosys­tems. Ent­ge­gen der Mei­n­ung viel­er Wolfs­fre­unde kann der Wolf allein die Prob­leme eines zu hohen Wildbe­standes nicht lösen. Ursäch­lich hier­für ist u.a. die Pop­u­la­tions­dy­namik des Wolfes. Wölfe benöti­gen große Ter­ri­to­rien (100–300 km² pro Rudel). In Gebi­eten mit hohem Wildbe­stand kön­nen nur begren­zt viele Wölfe leben, da sie sich gegen­seit­ig nicht tolerieren. Der Auf­bau ein­er sta­bilen Wolf­spop­u­la­tion dauert Jahre, und ihre Ver­mehrung ist begren­zt. Daher kann die Anzahl der Wölfe oft nicht schnell genug auf eine stark wach­sende Wild­pop­u­la­tion reagieren.

Die Bevorzugte Nahrung des Wolfes sind  leicht zu erlegende Beutetiere, oft junge, kranke oder alte Tiere. Das hil­ft, die Gesund­heit der Wildbestände zu verbessern, reg­uliert aber nur mar­gin­al deren Gesamtzahl.

In Mit­teleu­ropa bevorzu­gen Wölfe Rehe und Rotwild, während Schwarzwild weniger stark bejagt wird, da diese wehrhaft und schw­er­er zu erlegen sind.

Klimabe­d­ingt gibt es nahezu über­all ein Überange­bot an Nahrung für Wildtiere; dies sorgt trotz Wolf für hohe Wild­dicht­en.

Nahezu über­all kommt es in der Land­wirtschaft zu Über­grif­f­en durch Wölfe – sie greifen trotz hohem Wildbe­stand Nutztiere an, was zu Kon­flik­ten mit Land­wirten und Nutztier­hal­tern führt. Diese Kon­flik­te schränken die Akzep­tanz des Wolfes nicht zu Unrecht ein.

Ohne Ein­schränkung ist die Jagd das wichtig­ste unab­d­ing­bare Werkzeug, um Wildbestände zu reg­ulieren und einen kli­masta­bilen Wald zu gewährleis­ten. Wölfe kön­nen das Prob­lem nicht so  lösen, wie es men­schliche Jäger kön­nen.

Der Wolf kann Wildbestände auf natür­liche Weise bee­in­flussen und gesund erhal­ten, aber sie sind keine “All­heilmit­tel” für ein Über­pop­u­la­tion-Prob­lem. Eine effek­tive Lösung erfordert ein Zusam­men­spiel von natür­lich­er Raubtier­reg­u­la­tion, men­schlichem Wild­man­age­ment und ökol­o­gis­chen Anpas­sun­gen, um langfristig ein Gle­ichgewicht zu erre­ichen.

Wir lieben & leben Dauerwald!

Der Dauer­wald und der Alter­sklassen­wald sind zwei völ­lig kon­träre Bewirtschaf­tungs­for­men der Wald­wirtschaft, die jew­eils andere Ziele und Vorge­hensweisen ver­fol­gen. Der Dauer­wald zeich­net sich durch eine kon­tinuier­liche Wald­be­wirtschaf­tung aus, bei der keine Kahlschläge durchge­führt wer­den. Ziel ist es, einen natur­na­hen, mehrschichti­gen Wald zu fördern, in dem Bäume unter­schiedlichen Alters und ver­schieden­er Arten nebeneinan­der wach­sen. Im Dauer­wald wird selek­tiv geern­tet, indem einzelne Bäume oder kleinere Grup­pen ent­nom­men wer­den, während die Struk­tur des Waldes als Ganzes erhal­ten bleibt, man kön­nte es als Cher­ry pick­ing beze­ich­nen! Diese Meth­ode unter­stützt die Boden­frucht­barkeit, erhöht die Resilienz gegen Schädlinge und Stürme und fördert die Bio­di­ver­sität. Dauer­wald­wirtschaft eignet sich gut, um Wälder ökol­o­gisch nach­haltig und gle­ichzeit­ig wirtschaftlich zu nutzen.

Der Alter­sklassen­wald wird in gle­ichal­tri­gen Bestän­den bewirtschaftet, oft mit nur ein­er oder weni­gen Bau­marten. Hier erfol­gt die Bewirtschaf­tung meist in fes­ten Umtrieb­szeit­en: Die Bäume wer­den in einem bes­timmten Alter in einem Kahlschlag geern­tet und danach großflächig neu aufge­forstet. Diese Meth­ode führt zu einem ein­heitlichen Alter­sauf­bau, bei dem der Wald in gle­ichal­tri­gen Schicht­en her­an­wächst. Der Alter­sklassen­wald wird vor allem für die indus­trielle Holzpro­duk­tion genutzt, da er eine gle­ich­mäßige Ver­sorgung mit Holz gewährleis­tet. Diese Bewirtschaf­tungs­form kann jedoch die ökol­o­gis­che Vielfalt ein­schränken und ist anfäl­liger für Schädlinge und Sturmereignisse.

Zusam­menge­fasst kann man sagen, das der Dauer­wald natur­nah, vielfältig in Struk­tur und Art, nach­haltig und resilient ist.  Der Alter­sklassen­wald hinge­gen gle­ichal­trig, oft monokul­turell, ertrag­sori­en­tiert und weniger ökol­o­gisch sta­bil ist.  Bei­de Bewirtschaf­tungs­for­men haben Vor- und Nachteile, je nach wirtschaftlichen Zie­len und ökol­o­gis­chen Anforderun­gen – Gewin­ner ist aber fast immer der Dauer­wald!

Verbissgutachten als Ultima Ratio?

Bekan­ntlich sind Ver­bissgutacht­en im Forstwe­sen essen­ziell, da sie helfen, den Ein­fluss von Wildtieren auf die Veg­e­ta­tion zu bew­erten. Diese Gutacht­en analysieren u.a., wie stark Pflanzen durch Wild­ver­biss geschädigt wer­den. Der Zweck beste­ht darin, den Zus­tand und die Zukun­ft der Naturver­jün­gung zu sich­ern und nach­haltig zu gestal­ten. Ziel ist eine nach­haltige Naturver­jün­gung ohne Gat­ter und Zäune und ide­al­er­weise Aufzucht ohne Schutzhüllen. Ein zu hoher Ver­biss führt dazu, dass bes­timmte Bau­marten – beson­ders die wirtschaftlich wichti­gen – nicht aus­re­ichend nachwach­sen, was langfristig die Waldbestände und deren Bio­di­ver­sität gefährdet. Fern­er zeigen solche Gutacht­en im Detail, welche Bau­marten beson­ders stark betrof­fen sind. So kön­nen Forstwirte gezielt Maß­nah­men ergreifen, um eine aus­ge­wo­gene Arten­vielfalt zu fördern und das ökol­o­gis­che Gle­ichgewicht im Wald zu bewahren.

Was wirk­lich hil­ft? Wildbe­stand­sreg­ulierung; eigentlich ganz ein­fach! Wenn zu viel Ver­biss auftritt, deutet dies meist auf eine zu hohe Wild­dichte hin. Die Ergeb­nisse der Ver­bissgutacht­en kön­nen daher als Grund­lage dienen, um Abschuss­pläne zu opti­mieren und eine Bal­ance zwis­chen Wildbe­stand und Waldwach­s­tum herzustellen. Abschuss­pläne ohne eine solche Analyse basieren auf Bench­marks die das indi­vidu­elle Habi­tat über­haupt nicht berück­sichti­gen.

Auch die langfristige Forstpla­nung auf der Eigen­tümer­seite braucht Ver­bissgutacht­en. Ver­bissgutacht­en helfen, die Bewirtschaf­tung des Waldes bess­er zu pla­nen — wer­den Schä­den frühzeit­ig erkan­nt, kön­nen geeignete Maß­nah­men ergrif­f­en wer­den.

Ins­ge­samt sind Ver­bissgutacht­en also ein wichtiges Instru­ment, um die Gesund­heit und Sta­bil­ität des Waldes zu gewährleis­ten und eine nach­haltige Forstwirtschaft sicherzustellen. Ver­bissgutacht­en sind ein unverzicht­bares Mon­i­tor­ing- und Steuerungsin­stru­ment für ein aus­ge­wo­genes Wald-Wild-Ver­hält­nis. Beson­ders wichtig ist, das diese Gutacht­en in regelmäßig wiederkehren­den Inter­vallen erstellt wer­den, um etwaige Änderun­gen nachvol­lziehen zu kön­nen.

Drohneneinsatz bei der Jagd?

Jed­er mag da seine eigene Sicht der Dinge haben aber ich halte den Ein­satz von Drohnen bei der Jagd aus ethis­chen, ökol­o­gis­chen und tier­schutzrechtlichen Grün­den für äußerst prob­lema­tisch und sehe ein Ver­bot, wie es das Lan­des­jagdge­setz in Meck­len­burg Vor­pom­mern hat, für drin­gend notwendig. Mein­er Mei­n­ung nach soll­ten Drohnen auss­chließlich für die Kitzret­tung erlaubt sein; hier leis­ten Drohnen-Piloten jedes Jahr her­vor­ra­gende Arbeit und ret­ten unzäh­li­gen Kitzen das Leben. Auch bei der Eval­u­a­tion von Wildbestän­den kann die Drohne eine große sin­nvolle Hil­fe sein.
Doch bei der nor­malen Jag­dausübung sollte hier ein strick­tes Ver­bot auf Bun­de­sebene unser aller Ziel sein — Drohnen bieten einen unfairen Vorteil, da sie Wildtiere müh­e­los aus der Luft ver­fol­gen und lokalisieren kön­nen, was zu ein­er mehr als unethis­chen Jagd führt. Nur weil der ein oder andere Jäger auf natür­liche Weise “nichts an den Boden bekommt” müssen wir nicht deren Unfähigkeit durch High­tech wettmachen. Der Entwurf für das neue Jagdge­setz in Rhein­land-Pfalz sieht aktuell lei­der kein all­ge­meines Ver­bot für Drohnen bei der Jag­dausübung vor. Warum nicht? Wieso hat man dieses wichtige The­ma nicht berück­sichtigt?

“Einfach über den Dingen stehen” — Sind Klettersitze bei der Jagd wirklich hilfreich?

Copyright: A. Zingsheim

Nicht zulet­zt durch den Kli­mawan­del nimmt die Anzahl an Kalamitäts­flächen auch in unser­er Region immer mehr zu. Das heimis­che Schalen­wild, allen voran das Rehwild find­et in diesen Brombeer-Höllen ide­ale Bedin­gun­gen vor. Die Jagd von Ansit­zleit­ern, Böck­en und Kanzeln aus wird zunehmend schwieriger. Die Jagdein­rich­tun­gen müssen aufwendig vor Ort gebracht und aufgestellt wer­den und nach weni­gen Monat­en sind sie durch die Naturver­jün­gung nicht mehr opti­mal zu nutzen. Auch das Wild ver­ste­ht schnell, dass von den klas­sis­chen Jagdein­rich­tun­gen eine Gefahr aus­ge­ht und mei­det diese.

Eine Lösung kann hier der Klettersitz/ Tree­stand (ursprünglich von den Bogen­schützen in den USA genutzt) sein. Die Dinger sind bei der Jagd beson­ders genial, weil sie dem Jäger einige entschei­dende Vorteile bieten, die klas­sis­che Hochsitze oder Ansit­zleit­ern nicht haben:
a) Die Mobil­ität: Mit einem Klet­ter­sitz ist der Jäger flex­i­bel und kann seinen Stand­punkt schnell wech­seln. Das ist ide­al, um sich an das Wild anzu­passen und die besten Posi­tio­nen auszunutzen.
b) Leise und unauf­fäl­lig: Da der Klet­ter­sitz in der Regel am Baum befes­tigt und hochge­zo­gen wird, ist er leis­er als viele herkömm­liche Hochsitze. Durch die Höhe ist der Jäger zudem bess­er ver­steckt und hat eine gerin­gere Wahrschein­lichkeit, von Tieren ent­deckt zu wer­den.
c) Höhen­ver­stell­barkeit: Mit einem Klet­ter­sitz kann der Jäger die Höhe je nach Sit­u­a­tion und Gelände anpassen, was eine größere Sichtweite und opti­male Schuss­winkel ermöglicht.
d) Ein­fache Mon­tage: Klet­ter­sitze sind leicht zu trans­portieren und ein­fach am Baum zu mon­tieren. Sie sparen Zeit und Aufwand im Ver­gle­ich zum Auf­bau eines Hochsitzes.
e) Kom­fort: Mod­erne Klet­ter­sitze sind ergonomisch gestal­tet und oft gepol­stert, was den Jägern auch bei län­geren Ansitzen Kom­fort bietet.

Ins­ge­samt kom­biniert der Klet­ter­sitz Mobil­ität und Kom­fort, was ihn zu einem opti­malen Begleit­er für flex­i­ble und effiziente Jagdmeth­o­d­en macht.

Wildfleisch aus Australien vs. heimisches Wildbret

Mit Schreck stellt man nach ein wenig Recherche fest, dass Deutsch­land in Sachen Wild­fleisch als  Net­toim­por­teur beze­ich­net wer­den kann; soll heißen es wird nicht wenig Wild­fleisch aus Län­dern wie Argen­tinien, Aus­tralien etc. nach Deutsch­land importiert. Macht das Sinn? In Deutsch­land wur­den im Jagd­jahr 2022/2023 etwa 398.000 Stück Schwarzwild,  1,1 Mil­lio­nen Rehe und ca. 148.000 Stück Rot- & Damwild erlegt (Jagdsta­tis­tik des Deutschen Jagdver­ban­des). Macht es da wirk­lich Sinn, in der anste­hen­den Wei­h­nacht­szeit Wild beim Dis­counter vom anderen Ende der Welt zu kaufen? Nicht wirk­lich, oder? Nahezu jedes Forstamt (https://www.wald-und-holz.nrw.de/shop/wildfleisch) biete saison­al erstk­las­sige Wild­spezial­itäten aus heimis­chen Wäldern an; alter­na­tiv ein­fach den lokalen Jäger ansprechen — die beißen nicht!

Tagung am 29.10.2024: Wohin mit meinem Jagdrecht? Alternative “Eigenbewirtschaftung”

Seit den mas­siv­en Trock­en­schä­den und Kalamitäten stellen immer mehr Waldbe­sitzer und Jagdgenossen die Frage, wie sie die Wieder­be­wal­dung ihrer Flächen erre­ichen und den wirtschaftlichen und ökol­o­gis­chen Ruin ver­hin­dern kön­nen. In dieser Tagung für betra­cht­en wir das The­ma “Eigen­be­wirtschaf­tung” aus ver­schiede­nen Blick­winkeln. 

Beispiele aus der Prax­is, Hand­lung­sop­tio­nen, Erfahrungs­berichte, Aus­tausch und eine Exkur­sion in ein eigen­be­wirtschaftetes Revi­er. Pro­gramm:

Ver­anstal­ter: Ökologsich­er Jagdvere­in NRW, Gemein­de­waldbe­sitzerver­band NRW, Arbeits­ge­mein­schaft Naturgemäße Wald­wirtschaft NRW, Deutsch­er Forstvere­in NRW 

—————————————-VORTRÄGE——————————————–

Erfordernisse an die Jagd im Kli­mawan­del
Dr. Ralf Peter­cord (Min­is­teri­umfür Land­wirtschaft und Ver­brauch­er­schutz NRW; Abteilung Wald­bau, Kli­mawan­del im Wald, Holzwirtschaft)

Wech­sel in die Eigen­regiebe­ja­gung — Führen Sie Regie!
Uli Oster­held (Geschäfts­führer Pro­Jagd­konzept)

Regie­jagd im Baukas­ten­sys­tem? Beispiele aus Süd­ddeutsch­land
Luisa Kurzen­häuser (Hochschule Forst Rot­ten­burg)

Jagd in die eige­nen Hände nehmen. Beispiele aus NRW 
Frank Chris­t­ian Heute (Wildökolo­gie-Heute), Gabriel von dem Buss­che (Forst­be­trieb Schloss Neuen­hof)

Aus der Prax­is: Regiebe­ja­gung in Win­gen­bach und Bur­bach
Torsten Dörm­bach (Dipl.Ing Wald und Forstwirtschaft FH, Jagdgenossen­schaft Win­gen­bach), Christo­pher Förster (Waldgenossen­schaft Bur­bach).

Exkur­sion in die Wald­flächen der Jagdgenossen­schaft Win­gen­bach (mit Bus­trans­fer)

ENDE 16.30 Uhr
Rück­kehr zum Tagung­sort: gegen 16.45 Uhr

Die Teil­nahme und Bus­trans­fer sind kosten­los.
Tagungs­getränke und Mit­tagsim­biss gegen frei­willi­gen Obo­lus. 

Wenn mal wieder der Baum brennt!

Auch dieses Jahr hat es in Deutsch­land und vor allem in Ost-Deutsch­land wieder große Wald­brände gegeben. Bekan­ntlich spielt der Kli­mawan­del hier eine entschei­dende Rolle bei der Ver­schär­fung der Wald­brandge­fahr. Höhere Tem­per­a­turen und län­gere Trocken­zeit­en führen dazu, dass sich Brände schneller aus­bre­it­en und schw­er­er zu kon­trol­lieren sind. Ein span­nen­des Forschung­steam, beste­hend aus acht Ver­bund­part­ner ver­schieden­er Diszi­plinen arbeit­et bei PYROPHOB zusam­men an diesem The­ma. Auf ver­bran­nten Wald­flächen erforschen sie in einem riesi­gen “Frei­land­la­bor” die Auswirkun­gen des Feuers auf das Ökosys­tem. Mega span­nend, wie ich finde: https://www.pyrophob.de/

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