Net­ter­sheim, Pesch (März 2025)

Inva­sive Forst­bau­marten sind Bau­marten, die außer­halb ihres natür­lichen Ver­bre­itungs­ge­bi­ets einge­führt wur­den und sich dort unkon­trol­liert aus­bre­it­en. In der Eifel spie­len diese Bau­marten keine wirk­lich große Rolle, einzig und alleine die Robinie kann man vere­inzel­nd find­en.

Inva­sive Forst­bau­marten kön­nen heimis­che Ökosys­teme verän­dern oder sog­ar ver­drän­gen, weil sie oft schneller wach­sen, sich aggres­siv ver­mehren oder keine natür­lichen Feinde haben.

Einige Beispiele für inva­sive Bau­marten in Europa sind:

  • Späte Traubenkirsche (Prunus seroti­na) – stammt aus Nor­dameri­ka.
  • Robinie (Robinia pseudoa­ca­cia) – eben­falls aus Nor­dameri­ka, verän­dert durch Stick­stof­fan­re­icherung den Boden und ver­drängt heimis­che Arten.
  • Göt­ter­baum (Ailan­thus altissi­ma) – aus Chi­na einge­führt, wächst sehr schnell und bildet dichte Bestände.

Inva­sive Bau­marten sind prob­lema­tisch, weil sie oft die Bio­di­ver­sität ver­ringern, das Nährstof­f­gle­ichgewicht des Bodens verän­dern oder die Forstwirtschaft erschw­eren kön­nen. Manche von ihnen haben jedoch auch wirtschaftlichen Nutzen, weshalb ihr Man­age­ment oft ein Bal­anceakt zwis­chen ökol­o­gis­chen und ökonomis­chen Inter­essen ist.