Bekan­ntlich sind Ver­bissgutacht­en im Forstwe­sen essen­ziell, da sie helfen, den Ein­fluss von Wildtieren auf die Veg­e­ta­tion zu bew­erten. Diese Gutacht­en analysieren u.a., wie stark Pflanzen durch Wild­ver­biss geschädigt wer­den. Der Zweck beste­ht darin, den Zus­tand und die Zukun­ft der Naturver­jün­gung zu sich­ern und nach­haltig zu gestal­ten. Ziel ist eine nach­haltige Naturver­jün­gung ohne Gat­ter und Zäune und ide­al­er­weise Aufzucht ohne Schutzhüllen. Ein zu hoher Ver­biss führt dazu, dass bes­timmte Bau­marten – beson­ders die wirtschaftlich wichti­gen – nicht aus­re­ichend nachwach­sen, was langfristig die Waldbestände und deren Bio­di­ver­sität gefährdet. Fern­er zeigen solche Gutacht­en im Detail, welche Bau­marten beson­ders stark betrof­fen sind. So kön­nen Forstwirte gezielt Maß­nah­men ergreifen, um eine aus­ge­wo­gene Arten­vielfalt zu fördern und das ökol­o­gis­che Gle­ichgewicht im Wald zu bewahren.

Was wirk­lich hil­ft? Wildbe­stand­sreg­ulierung; eigentlich ganz ein­fach! Wenn zu viel Ver­biss auftritt, deutet dies meist auf eine zu hohe Wild­dichte hin. Die Ergeb­nisse der Ver­bissgutacht­en kön­nen daher als Grund­lage dienen, um Abschuss­pläne zu opti­mieren und eine Bal­ance zwis­chen Wildbe­stand und Waldwach­s­tum herzustellen. Abschuss­pläne ohne eine solche Analyse basieren auf Bench­marks die das indi­vidu­elle Habi­tat über­haupt nicht berück­sichti­gen.

Auch die langfristige Forstpla­nung auf der Eigen­tümer­seite braucht Ver­bissgutacht­en. Ver­bissgutacht­en helfen, die Bewirtschaf­tung des Waldes bess­er zu pla­nen — wer­den Schä­den frühzeit­ig erkan­nt, kön­nen geeignete Maß­nah­men ergrif­f­en wer­den.

Ins­ge­samt sind Ver­bissgutacht­en also ein wichtiges Instru­ment, um die Gesund­heit und Sta­bil­ität des Waldes zu gewährleis­ten und eine nach­haltige Forstwirtschaft sicherzustellen. Ver­bissgutacht­en sind ein unverzicht­bares Mon­i­tor­ing- und Steuerungsin­stru­ment für ein aus­ge­wo­genes Wald-Wild-Ver­hält­nis. Beson­ders wichtig ist, das diese Gutacht­en in regelmäßig wiederkehren­den Inter­vallen erstellt wer­den, um etwaige Änderun­gen nachvol­lziehen zu kön­nen.