Monat: Februar 2026

Routine trifft Verantwortung – Warum das Schießkino der Schlüssel zu waidgerechter Jagd ist

Regelmäßige Ter­mine im Schießki­no sind für ver­ant­wor­tungs­be­wusste Jäger weit mehr als nur eine Train­ings­gele­gen­heit – sie sind ein zen­traler Bestandteil von Sicher­heit, Präzi­sion und waidgerechtem Han­deln. Ein mod­ernes Schießki­no ermöglicht es, unter real­ität­sna­hen Bedin­gun­gen zu üben: Bewegte Ziele, wech­sel­nde Dis­tanzen und unter­schiedliche Szenar­ien fordern Aufmerk­samkeit, Reak­tionsver­mö­gen und saubere Schießtech­nik gle­icher­maßen.

Ger­ade in der Jagdprax­is kommt es oft auf Sekun­den­bruchteile an. Wild tritt plöt­zlich aus der Deck­ung, verän­dert die Rich­tung oder ste­ht nur kurz frei. In solchen Momenten entschei­det nicht nur das handw­erk­liche Kön­nen, son­dern auch die Rou­tine. Wer regelmäßig im Schießki­no trainiert, fes­tigt seine Abläufe, verbessert Anschlag, Ziel­er­fas­sung und Abzugsver­hal­ten und gewin­nt die nötige Sicher­heit, um auch unter Zeit­druck kon­trol­liert zu han­deln. Rou­tine schafft Ver­trauen in die eigene Fähigkeit – und dieses Ver­trauen ist die Grund­lage für einen präzisen, ver­ant­wor­tungsvollen Schuss.

Ein weit­er­er entschei­den­der Aspekt ist die Waidgerechtigkeit. Ein sauber platziert­er Tre­f­fer min­imiert Leid und gewährleis­tet eine schnelle, tier­schutzgerechte Wirkung. Regelmäßiges Train­ing hil­ft dabei, die eigene Schus­sleis­tung real­is­tisch einzuschätzen und kon­tinuier­lich zu verbessern. Fehlerquellen wer­den erkan­nt, Unsicher­heit­en abge­baut und die Gren­zen der eige­nen Fähigkeit­en klar­er definiert. Das stärkt nicht nur die per­sön­liche Kom­pe­tenz, son­dern auch die ethis­che Ver­ant­wor­tung gegenüber dem Wild.

Hinzu kommt der Sicher­heits­gedanke. Der sichere Umgang mit der Waffe entste­ht nicht allein durch The­o­rie, son­dern durch wieder­holte, bewusste Prax­is. Im Schießki­no kön­nen Hand­habung, Zielauf­nahme und Schuss­ab­gabe unter kon­trol­lierten Bedin­gun­gen trainiert wer­den. Dies fördert ein gefes­tigtes Sicher­heits­be­wusst­sein und reduziert das Risiko von Fehlhand­lun­gen im Revi­er.

Auch die men­tale Kom­po­nente darf nicht unter­schätzt wer­den. Jagd erfordert Konzen­tra­tion, Ruhe und Entschei­dungsstärke. Durch regelmäßige Train­ing­sein­heit­en wird die Fähigkeit gestärkt, auch in anspruchsvollen Sit­u­a­tio­nen fokussiert zu bleiben. Der Umgang mit unter­schiedlichen Szenar­ien im Schießki­no hil­ft dabei, Stress bess­er zu reg­ulieren und Entschei­dun­gen über­legt zu tre­f­fen.

Let­ztlich sind regelmäßige Ter­mine im Schießki­no Aus­druck von Pro­fes­sion­al­ität und Respekt – gegenüber dem Wild, den Mitjägern und der eige­nen Ver­ant­wor­tung. Wer kon­tinuier­lich trainiert, investiert nicht nur in seine Tre­ff­sicher­heit, son­dern in eine ver­ant­wor­tungsvolle und nach­haltige Jag­dausübung.

Aktuelle Höchstpreise beim Verkauf von Fichtenholz in der Nordeifel – ein Überblick über die Marktentwicklung und Preisrekorde

Copy­right © 2026 Andreas Zing­sheim

Im deutschen Holz­markt haben sich die Preise für Ficht­en­holz zulet­zt auf ein his­torisch hohes Niveau entwick­elt. Vor allem im laufend­en Jahr 2026 verze­ich­nen Waldbe­sitzer für qual­i­ta­tive Ficht­en­stamm- und Rund­holz­sor­ti­mente neue Reko­rd­preise, die deut­lich über dem langjähri­gen Durch­schnitt liegen – auch für Regio­nen wie die Norde­ifel, wo Ficht­enbestände ein wichtiger Bestandteil der Forstwirtschaft sind. Die Preisen­twick­lung ist dabei ein Spiegel­bild der stark anges­pan­nten Liefer­si­t­u­a­tion und der hohen Nach­frage in der Sägein­dus­trie und im Export­geschäft.

Auf dem deutschen Holz­markt wur­den Anfang 2026 für hochw­er­tige Ficht­en­stammholz­sor­ti­mente der Güteklasse B/C im führen­den Sor­ti­ment B 2b+ durch­schnit­tliche Net­to­preise zwis­chen 129 € und 132 € pro Fest­meter (m³) erzielt – und das oft noch darüber, je nach Region und Ver­trags­be­din­gun­gen. Damit liegen die Preise deut­lich über dem Niveau ver­gan­gener Jahre und markieren neue Höch­st­stände.

Diese Preis­steigerung ist keine isolierte regionale Erschei­n­ung, son­dern Teil eines bun­desweit spür­baren Trends, der auch die Norde­ifel bet­rifft. In Nor­drhein-West­falen, zu dem die Norde­ifel gehört, waren bere­its im August 2025 Ver­tragsab­schlüsse mit Preisen um 133 € pro m³ für Ficht­en­holz B/C möglich, was zeigt, dass lokale Anbi­eter dur­chaus Preise im oberen Bere­ich des derzeit­i­gen Pre­is­fen­sters erzie­len kon­nten.

Ursachen für die hohen Preise sind vor allem die geringe Ver­füg­barkeit von qual­i­ta­tiv hochw­er­tigem Ficht­en­holz und eine starke Nach­frage, sowohl im Inland als auch im Export. Lief­er­eng­pässe entste­hen, weil weniger Käfer- oder Sturmholz auf dem Markt ange­boten wird und frisches Rund­holz knapp bleibt. Gle­ichzeit­ig steigt der Bedarf der Sägew­erke, was den Wet­tbe­werb um ver­füg­bare Holz­men­gen ver­schärft.

Für weniger hochw­er­tige Sor­ti­mente oder stark astiges Holz wer­den zwar niedrigere Preise erzielt, doch auch Indus­trie- und Energierund­holz prof­i­tiert inzwis­chen von der anges­pan­nten Mark­t­lage. In manchen Regio­nen Deutsch­lands haben sich in den ver­gan­genen Monat­en preis­liche Band­bre­it­en von etwa 115 € bis über 130 € pro m³ für Qual­itäts­ficht­en­holz etabliert, was die große Span­nweite regionaler Preis­be­we­gun­gen wider­spiegelt.

In der Norde­ifel und angren­zen­den Regio­nen Nor­drhein-West­falens kommt hinzu, dass lokale Absatzwege und regionale Nach­frage den Preis zusät­zlich sta­bil­isieren. Beson­ders Waldbe­sitzer mit gut erschlosse­nen Liefer­we­gen zu Sägew­erken oder Holzhan­del­sor­gan­i­sa­tio­nen kön­nen von dieser Sit­u­a­tion prof­i­tieren, weil die Trans­portkosten rel­a­tiv mod­er­at bleiben und der regionale Wet­tbe­werb um Ficht­en­holz weit­er hoch ist. Ins­ge­samt zeigt die aktuelle Mark­t­lage, dass Ficht­en­holz als Rohstoff derzeit stark nachge­fragt und entsprechend hoch bew­ertet wird – ein Phänomen, das sowohl regionale Beson­der­heit­en als auch gesamtwirtschaftliche Fak­toren im deutschen Holz­markt wider­spiegelt.

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