
Invasive Forstbaumarten sind Baumarten, die außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets eingeführt wurden und sich dort unkontrolliert ausbreiten. In der Eifel spielen diese Baumarten keine wirklich große Rolle, einzig und alleine die Robinie kann man vereinzelnd finden.
Invasive Forstbaumarten können heimische Ökosysteme verändern oder sogar verdrängen, weil sie oft schneller wachsen, sich aggressiv vermehren oder keine natürlichen Feinde haben.
Einige Beispiele für invasive Baumarten in Europa sind:
- Späte Traubenkirsche (Prunus serotina) – stammt aus Nordamerika.
- Robinie (Robinia pseudoacacia) – ebenfalls aus Nordamerika, verändert durch Stickstoffanreicherung den Boden und verdrängt heimische Arten.
- Götterbaum (Ailanthus altissima) – aus China eingeführt, wächst sehr schnell und bildet dichte Bestände.
Invasive Baumarten sind problematisch, weil sie oft die Biodiversität verringern, das Nährstoffgleichgewicht des Bodens verändern oder die Forstwirtschaft erschweren können. Manche von ihnen haben jedoch auch wirtschaftlichen Nutzen, weshalb ihr Management oft ein Balanceakt zwischen ökologischen und ökonomischen Interessen ist.