
Mann kann nicht explizit sagen, dass Pilze grundsätzlich schlecht für Bäume im Forst sind, aber bestimmte Pilzarten können ihnen erheblichen Schaden zufügen. Ein Grund ist die Holzzerstörung und Fäulnis. Die Pilze wie Hallimasch (Armillaria) oder Riesenporling (Meripilus giganteus) zersetzen das Holz und die Wurzeln, was die Stabilität des Baumes beeinträchtigt und zum Absterben führen kann.
Fernerführen Pilze zu Krankheiten durch Parasiten. Die Rußrindenkrankheit (Cryptostroma corticale) befällt z.B. vor allem Ahornbäume und kann durch den fortschreitenden Klimawandel begünstigt werden. Auch der Echte und der Falsche Mehltau schwächen die Blätter und die Photosyntheseleistung der Bäume. Der Kastanienrindenkrebs (Cryphonectria parasitica) kommt besonders oft bei Edelkastanien vor und schädigt diese erhablich.
Ein weiteres erhebliches Problem sind Wurzelschäden und die Umsturzgefahr die durch den Befall von Pilzen hervorgerufen wird. Wurzelschäden durch Mykosen, durch Pilze wie Hallimasch greifen Wurzeln an, was zu einer verminderten Wasser- und Nährstoffaufnahme führt. Auch die Fäule an der Stammbasis ist meist tötlich. Der Baum kann unerwartet umstürzen, was ein Risiko in Wäldern oder Parks darstellt.
Auch die Übertragung von Krankheiten kann durch Pilze erheblich beeinflusst werden. Pilze verbreiten sich durch Sporen und können große Waldflächen infizieren. Beispiel: Diplodia-Triebsterben bei Kiefern.
Gibt es auch nützliche Pilze im Forst?
Ja, die gibt es! Mykorrhizapilze wie Steinpilze oder Fliegenpilze helfen Bäumen bei der Nährstoffaufnahme und sind oft essenziell für ihre Gesundheit.
➡ Fazit: Während einige Pilze tödliche Krankheiten verursachen, sind andere für das Waldökosystem unerlässlich.